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Presseaussendung - 17. Dezember 2025
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»Dieses Buch ist aus vielen Gesprächen entstanden – und aus dem Gefühl, dass wir über manches noch immer zu leise sprechen. Über Frauen. Über Familie. Über das, was uns trägt, überfordert, wütend macht oder widerständig hält. Und darüber, wie sehr all das politisch ist, auch wenn es im Alltag oft „nur“ nach Leben aussieht.
Ich habe versucht, hinzuschauen, zuzuhören und die Dinge beim Namen zu nennen – ohne erhobenen Zeigefinger, aber mit klarer Haltung. Wenn Sie Lust haben, darüber zu berichten, würde mich das sehr freuen. Das Thema geht uns alle an, und ich glaube, es ist Zeit, dass wir es größer erzählen.« Barbara Haas
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„Bullshit mit Blümchenkleid“ ist ein kluges, streitbares Buch über Social-Media-Mythen, weibliche Lebensentwürfe und die politische Macht von Bildern. Es ist ein Plädoyer für Freiheit, Selbstbestimmung und realistische Debatten über Care-Arbeit, Familie und Gleichstellung.
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Warum sehnen sich so viele junge Frauen plötzlich wieder nach „traditioneller Weiblichkeit“, und Häuslichkeit und warum sieht das auf Instagram so verführerisch aus? In ihrem neuen Buch „Bullshit mit Blümchenkleid – Die neue Lust am alten Rollenbild“ nimmt die Journalistin und Autorin Barbara Haas den weltweiten Tradwife-Trend unter die Lupe: von der ästhetischen Social-Media-Idylle bis zu den politischen und religiösen Ideologien dahinter.
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Ausgehend von einer sehr persönlichen Beobachtung – Haas’ eigene Mutter lebte als Tradwife „1.0“ am Bauernhof – zeigt die Autorin, wie groß der Unterschied zwischen realer Care- und Hausarbeit und ihrer heutigen Online-Inszenierung ist. Was damals harte, oft unbeachtet gemachte Arbeit war, wird heute als Lifestyle verkauft. Haas’ zentrale These: Die Versprechen der Tradwife-Bewegung – Natur, Erfüllung, Glück durch Rückzug ins Private – sind eine Illusion und historisch wie aktuell „Bullshit“.
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„Bullshit mit Blümchenkleid“ verbindet Reportage, gesellschaftspolitische Analyse und Interviews mit Expertinnen. Haas beschreibt, wie Tradwife-Influencerinnen ein wirtschaftlich profitables Modell erschaffen, das auf perfekten Bildern basiert – und wie rechte Bewegungen und fundamentalistische Strömungen dieses Bild aktiv nutzen, um Frauen wieder auf Unterordnung, Mutterschaft und Abhängigkeit festzulegen. Das Buch ist eine Warnung vor einem hochpolitischen Trend, der als harmlose Hausfrauen-Ästhetik getarnt ist.
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Gleichzeitig stellt Haas die Frage, warum dieser Trend gerade jetzt so viel Resonanz hat, auch bei progressiven Frauen. Sie zeigt, wie die Enttäuschungen der „Girlboss“-Ära, Pandemie-Erfahrungen und ein diffuses Gefühl von Überforderung eine Rückkehr zu scheinbar einfachen Rollenmodellen attraktiv machen. Doch der Preis ist hoch: ökonomische Abhängigkeit, ein enger „Korridor“ von Wahlfreiheit und ein Rückschritt in Richtung gesellschaftlicher Ungleichheit.
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Ein kluges, streitbares Buch über den Tradwife-Trend auf Social Media und darüber, warum die romantisierte Rückkehr zu „Weiblichkeit 1950“ kein harmloser Lifestyle, sondern ein politischer Rückschritt ist.
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- Tradwives sind kein harmloser Lifestyle-Trend.
Haas zeigt, wie ein extrem traditionelles Rollenbild, Unterordnung und Abhängigkeit unter der Oberfläche von „Natur“, „Familie“ und hübscher Ästhetik wieder salonfähig gemacht wird: mit realen politischen Folgen.
- Die Social-Media-Idylle ist eine Illusion – und ein Business.
Tradwife-Influencerinnen verkaufen eine perfekte, scheinbar übertragbare Utopie; in Wahrheit ist das Modell ökonomisch privilegiert und für die meisten Frauen nicht lebbar.
- Das Versprechen vom Glück „hinterm Herd“ war historisch schon immer eine Falle.
Von der Hausfrauenromantik der 1950er bis zur Gegenwart: Der Mythos der erfüllten Hausfrau dient vor allem dem Erhalt patriarchaler Macht.
- Der Trend speist sich auch aus progressiver Frustration.
Nicht nur Rechte fühlen sich angesprochen: Enttäuschung über die „Girlboss“-Selbstoptimierung und Überforderung durch Mehrfachbelastung machen den Rückzug ins Private attraktiv.
- Wahlfreiheit ohne gleiche Bedingungen ist keine Freiheit.
Haas (u.a. im Dialog mit Expertinnen) betont: Wenn Frauen Wahlmöglichkeiten nur innerhalb tradierter Abhängigkeiten haben, wird „Freiwilligkeit“ zur gut verpackten Ungleichheit. Was wie „freie Wahl“ wirkt, ist oft ökonomische Abhängigkeit, Marketing und Ideologie.
- Nein, das ist kein Männer-Bashing! Aber das Thema geht auch die Männer an!
Das Buch hilft Männern, die eigenen Vorteile ehrlich zu reflektieren – ohne Schuldkeule
- Der Ton des Buches ist streitbar, aber nicht moralisierend: Es zeigt Strukturen, keine „bösen Individuen“. Für Männer ist das eine gute Einladung, sich zu fragen: Wo bin ich Teil des Problems, wo Teil der Lösung – und was will ich eigentlich für mein Leben und meine Beziehungen?
- Diese Killerargumente werden mit Fakten widerlegt:
Diffamierung der Hausfrauen Moralisierende Feministinnen stören sich am Bild glücklicher Mütter Ein rein urbanes Elite-Thema Das ist alles ein Kulturkampf, den niemand braucht!
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INTERVIEW MIT BARBARA HAAS:
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Die Autorin erzählt, warum sie in ihrem Buch ihre Mutter zu Wort kommen lässt, auch Männer ihr Buch lesen sollten und es kein Angriff auf Hausfrauen ist.
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Das Interview kann zu redaktionellen Zwecken in Kombination mit einer Buchvorstellung inkl. Buchcover kostenlos verwendet werden.
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Bullshit mit Blümchenkleid Tradwives & die neue Lust am alten Rollenbild Hardcover
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ISBN 978-3-8000-7809-7 EUR 15,-
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Buch erscheint am 18. Februar 2026
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Barbara Haas ist Journalistin und Podcasterin. Sie begann ihre Karriere bei der »Kleinen Zeitung« vor mehr als 20 Jahren, wurde 2006 Gründungsmitglied der »Tageszeitung Österreich« und war ab 2014 für sechs Jahre Chefredakteurin des Magazins »Wienerin«.
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Seit 2021 ist sie wieder zurück bei der »Kleinen Zeitung«, hostet dort den gesellschaftspolitischen Podcast »fair & female« und befasst sich journalistisch mit den Themen Frauen, Familie und Gesellschaft.
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Sie ist als jüngstes Kind einer Großfamilie auf einem Bauernhof im steirischen Ennstal aufgewachsen, verheiratet, hat zwei Kinder und lebt mit ihrer Familie in Wien.
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Fotocredit: @christophkleinsasser
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