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Presseaussendung - Jänner 2026

Ein Roman über das Aufhören.
Und über alles, was dann erst beginnt.

Helena trinkt nicht, um zu vergessen.
Sie trinkt, um zu funktionieren.


Sie ist beruflich erfolgreich, schlagfertig, sensibel. Nach der Reha kehrt sie zurück in ihren Alltag aus Medienbetrieb, Events, Dates und subtiler wie offener Grenzüberschreitung. Alkohol und Drogen sind überall: als soziale Schmiermittel, als Belohnung, als Flucht. Und während Helena versucht, sich selbst zu halten, prallen alte Muster, neue Begierden und unausgesprochene Erwartungen mit voller Wucht aufeinander.

In szenischen Fragmenten folgt der Text einer Frau durch Rausch und Zusammenbruch, durch Therapie, Erinnerung und Wiederholung. GIN BOOM erzählt von Abhängigkeit, von männlicher Macht und von den feinen Verschiebungen, in denen Grenzen verschwinden – beruflich, sexuell, emotional. Verantwortung bleibt dabei auffällig oft dort aus, wo sie entstehen müsste.

Der Roman changiert zwischen bitterem Humor, radikaler Intimität und schmerzhafter Klarheit. Er trifft dabei einen Nerv, der weit über das Thema Sucht hinausgeht.
TALKING POINTS:
  • Der Roman verweigert klassische Dramaturgien von Schuld, Heilung oder Erlösung. Stattdessen protokolliert er Zustände: Nähe und Übergriff, Selbstbehauptung und Selbstverlust, Nüchternheit und Rückfall. Suchtmittel erscheinen nicht als individuelle Probleme und Exzess, sondern als gesellschaftliche Praxis und kulturelle Konstanten einer scheinbar freien Gesellschaft. Als Mittel zur Anpassung, zur Stabilisierung, zur Aufrechterhaltung von Leistung, Begehren und Verfügbarkeit.
  • Verena Titze schreibt mit großer Unmittelbarkeit und einer unverwechselbaren Stimme. Ihre Sprache bleibt nah an der Erfahrung, kühl und präzise, aber auf Distanz zur Bewertung und ohne moralischen Kommentar. Ihr Roman ist mutig, unbequem und gleichzeitig zutiefst menschlich.
  • Gin Boom ist kein therapeutischer Text und kein Bekenntnisroman, sondern eine literarische Untersuchung von Macht, Gewalt und Selbstbestimmung. Er stellt die Frage, wie frei Entscheidungen wirklich sind, wenn Anpassung zur Voraussetzung von Dazugehörigkeit wird.
  • Das Buch ist kein klassischer Absturzroman, sondern ein präzises literarisches Protokoll unserer Gegenwart: von Arbeitswelten unter Hochdruck, von toxischen Dynamiken zwischen Männern und Frauen, von Sexualität, Scham und der Einsamkeit hinter der Fassade eines scheinbar gelungenen Lebens.
DAS BUCH:
GIN BOOM
Roman
Klappenbroschur
200 Seiten
ISBN 978-3-8000-7806-6
EUR 20,-
DIE AUTORIN:
Verena Titze (1985 in Niederösterreich, aufgewachsen in Hongkong und Wien) ist Kabarettistin und Schriftstellerin.
Nach einem Studium der Theater- und Filmwissenschaft sowie Publizistik in Berlin und Wien arbeitete sie viele Jahre als Journalistin und PR-Managerin, bevor sie 2020 ein Burnout und eine Alkoholabhängigkeit in eine persönliche Krise führten.
Nach stationärem Entzug und Reha entschied sie sich für einen radikalen Neubeginn. Seit September 2020 lebt sie nüchtern und verarbeitet ihre Geschichte heute künstlerisch – mit Tiefgang, Humor und Selbstironie.
Im November 2024 feierte sie mit „Erfolgreich ins Burnout – ein kabarettistischer Crashkurs“ ihr Kabarettdebüt im ausverkauften Wiener Orpheum, mit dem sie derzeit durch Österreich tourt.
Gemeinsam mit dem Psychiater Michael Musalek hostet sie den Podcast Musalek & Titze – Im Rausch des Lebens, der 2024 und 2025 unter die Top 5 des Ö3-Podcast-Awards gewählt wurde. Seit Dezember 2025 ist sie als TV-Host der gleichnamigen TV-Show auf W24 zu sehen.
Für ihre Aufklärungsarbeit auf TikTok erhielt sie 2024 den Stephan-Rudas-Preis. Als Speakerin spricht sie über Burnout, Sucht, mentale Gesundheit und gesellschaftlichen Wandel – unter anderem an der SFU Wien, beim Ö3 Mental Health Day und am Anton-Proksch-Institut.
Heute setzt sich Verena Titze für mentale Gesundheit, weibliche Selbstermächtigung und gesellschaftlichen Wandel ein. Sie lebt und arbeitet in Wien.

„Verena Titze gelingt etwas Seltenes: Sie beschreibt Sucht nicht als Ausnahmezustand, sondern als Normalität einer überforderten Gesellschaft. GIN BOOM ist deshalb kein Krankheitsroman, sondern ein hochaktueller Gesellschaftstext.“
Prof. Dr. Michael Musalek

DAS INTERVIEW:

»Mich interessiert nicht der Rausch, sondern das System, das ihn notwendig macht.« Verena Titze im Gespräch zu ihrem Roman Gin Boom
Das Interview kann zu redaktionellen Zwecken kostenfrei verwendet werden.

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