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Frühförderung! Was ist wirklich sinnvoll?

Wie weit soll Frühförderung gehen?

Fremdsprachen lernen im Mutterbauch, Baby-Yoga und Ballettunterricht im Kindergarten: Lernen nach Stundenplan ist bei vielen Kleinkindern an der Tagesordnung.

Die Erziehungsexpertin und langjährige Elternvertreterin Ingrid Buschmann richtet sich in ihrem Ratgeber „Prachtexemplar oder Nervensäge? Die ersten Jahre entscheiden!“ gegen den allgemeinen Fördertrend. Tigermütter à la Amy Chua tun ihren Kindern mit systematischer Frühförderung nichts Gutes, doch kann man dem Kind ein gewisses Maß an Anstrengung nicht ersparen. Aber wie hilft man seinem Kind, ein „Prachtexemplar“ zu werden?
Neugeborene und Kleinkinder brauchen liebevolle, einfühlsame Eltern, die ihnen ein Gefühl von Sicherheit vermitteln und ihnen helfen, ihre Lernfähigkeit zu nutzen und ihre natürliche Lernbereitschaft aufrechtzuerhalten.

Die natürliche Lernbereitschaft anregen

„Unsere Kinder kommen alle mit einer höchst unterschiedlichen Ausstattung auf die Welt und an ihrem Temperament und ihrer Begabungsrichtung können und sollen wir nicht viel ändern. Aber ob wir eine angenehme Zeit mit unseren Kindern erleben dürfen, ob unser Nachwuchs seine angeborene Neugier, vor allem seinen Willen, Neues zu lernen, beibehält, ob wir viel Gelegenheit haben, uns über unser Kind zu Hause und in der Schule zu freuen, dazu setzen wir gerade in den ersten Lebensjahren die entscheidenden Impulse.“ (Ingrid Buschmann)

Dass der Spielplatz ein besserer Ort zum Lernen ist als vorschulischer Unterricht und dass Zwang die Lernmotivation langfristig negativ beeinflusst, bestätigen jetzt auch neurobiologische Untersuchungen. Anhand zahlreicher Beispiele zeigt Ingrid Buschmann, wie man trotz Berufstätigkeit seinem Kind ermöglicht, sich ohne systematische Frühförderung zu einem „Prachtexemplar“ zu entwickeln.

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