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Heinz Fischer – Ein Bergsteiger und die Alpen-Republik

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In der Graphic Novel „Heinz Fischer und die Zweite Republik“ greifen die Autoren Schindlecker und Trinkler ein großes Hobby des langjährigen Bundespräsidenten Fischer auf. Eine familiäre Bergtour der Fischers gerät so zu einem karriereweisenden Kompass für die spätere politische Laufbahn des Bundespräsidenten a.D. Überhaupt will Fischer sich nach seiner aktiven Zeit als Politiker mehr den Bergen widmen.  

Mehr als zehn Jahre diente Österreichs langjähriger Bundespräsident Heinz Fischer der Alpenrepublik. Zahlreiche Bücher, Reportagen und Dokumentationen zeugen von seinem Wirken als SPÖ-Politiker sowie als überparteiliches Staatsoberhaupt. Als achter österreichischer Präsident der Zweiten Republik ist Fischer stets für sein überparteiliches, mahnendes und bedächtiges Auftreten bekannt. Weniger weiß man über den Beamtensohn Fischer, dass er seit Kindheit an eine Schwäche für die Kunst- und Weltsprache Esperanto hatte.

Auf in die Tiroler Berge

Was ebenso wenig über Fischer bekannt ist, dass er auch ein ausgesprochen leidenschaftlicher Bergsteiger und Tourengeher ist. In der Graphic Novel „Heinz Fischer und die Zweite Republik“ schildern die Verfasser Reinhard Trinkler und Fritz Schindlecker den Bezug ihres „Comic-Helden“ zu den Bergen.

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Bei einer Familienwanderung in den Tiroler Alpen soll Fischer vom damaligen Bundeskanzler Fred Sinowatz das Angebot erhalten haben, Außenminister in seinem Team zu werden – doch Fischer lehnte damals dankend ab.

Bergsteigen hat jetzt Vorrang

Für den Posten als Wissenschaftsminister sagt er, nach Rücksprache mit Gattin Margit und Familie, dann doch zu. In der grafischen Novel verdeutlicht diese Episode Fischers Zugang zur Bergwelt und seine Freizeitaktivität als Bergwanderer, die er selbst als pensionierter Politiker nicht aufgeben möchte. Ein Interview mit der „Kleine Zeitung“ aus dem Vorjahr schildert auch die Freizeitbesterebungen des 78-jährigen: „Freizeit und Bergsteigen haben Vorrang“, denen er sich stärker widmen werde aber ebenso Uni-Vorträgen über Zeitgeschichte.

„Sich selbst“ in den Bergen finden

Laut dem Magazin „Bergwelten“ dem Fischer ebenfalls für ein Gespräch zur Verfügung stand, erklärte der gebürtige Steirer, dass ihn die Berge immer schon faszinierten. „Nach Osttirol und auf den Tauernhauptkamm östlich des Großglockners“ zieht es Fischer besonders hin. Dorthin will er nach Ende seiner Amtsperiode auch herumwandern. Auf die Frage was man in den Bergen finden könne, antwortet Fischer: Sicht selbst! Vielleicht mit ein Grund, warum es ihn damals mit Frau Margit und den Kindern in die Berge zog als Sinowatz ihm das Ministeriumsangebot unterbreitete.

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