Beschreibung
Sympathische, schrullige Protagonisten – jede Menge kriminelle Energie
Ein Mord im Heustadl und ganz Marienschlag schaut zu!
Herbert Hirschler legt mit „Blind Date im Heu“ seine zweite Krimikomödie vor und verbindet mit viel Witz, Tempo und Gespür für schräge Figuren erneut Spannung und Humor.
Nach dem großen Erfolg seines ersten Marienschlag-Krimis kehrt Herbert Hirschler zurück in das idyllische und mörderisch unterhaltsame Alpenvorland. Diesmal sorgt eine spektakuläre Reality-TV-Show für Aufregung im Dorf. Doch was als medienwirksames Kuppel-Event beginnt, endet in einem Todesfall, live zur besten Sendezeit.
Ein Wiedersehen mit Marie Unterholzer
Wie schon im ersten Band der Reihe ermittelt Revierinspektorin Marie Unterholzer – bodenständig, scharfsinnig und mit trockenem Humor. Nach den dramatischen Ereignissen des Vorgängerromans, in dem sie eine Mordserie im Dorf aufklärte, wollte Marie eigentlich zu einer wohlverdienten Auszeit aufbrechen. Doch daraus wird nichts.
Gemeinsam mit der exzentrischen Wienerin Janine und IT-Nerd Tobi gerät sie erneut in ein Geflecht aus Dorfklatsch, Eitelkeiten und Geheimnissen.
Während im ersten Band alte Dorffehden und persönliche Abgründe im Mittelpunkt standen, prallen nun Schein und Sein, Landidylle und Fernsehdrama frontal aufeinander. Hirschler entwickelt seine Figuren konsequent weiter und zeigt, wie sehr sich Marienschlag verändert sobald Kameras mitlaufen.
Humorvoll, bissig, hochaktuell
Mit „Blind Date im Heu“ nimmt der Autor pointiert das Reality-TV-Genre aufs Korn und stellt zugleich die Frage: Was passiert, wenn echte Gefühle auf mediale Dramaturgie treffen? Und was, wenn ein Mord zur besten Quote wird? Zwischen Dorffolklore, Zirbenschnaps und Fernsehstudio entfaltet sich ein temporeicher Krimi mit liebevoll gezeichneten Charakteren, überraschenden Wendungen und feinem österreichischem Schmäh.
Herbert Hirschler begeistert mit einem sicheren Gespür für Dialoge, Situationskomik und Spannung und verbindet ländliches Flair mit gesellschaftlicher Satire. Nach dem erfolgreichen Auftakt seiner Krimi-Reihe bestätigt er erneut eindrucksvoll sein Talent für mörderisch gute Unterhaltung.
Details zum Buch
Erscheinungsdatum: 03/2026
Einband: Kartoniert
224 Seiten
Abmessungen 13cm x 21cm
ISBN: 978-3-8000-9004-4
AUTOR:INNEN
Herbert Hirschler
Herbert Hirschler, geboren 1965, ist als Songtexter für mehr als 700 Titel quer durch alle Genres der Musik verantwortlich. Er ist Krimiautor und Verfasser von drei Wanderbüchern. Mit seinen Vorträgen über seine Pilgerreisen und seinen Krimilesungen ist er im gesamten deutschsprachigen Raum unterwegs. Er lebt mit seiner Familie in einem kleinen Dorf im südlichen Niederösterreich und findet am Land Ruhe und Zufriedenheit, aber auch tausend mörderische Ideen, die er in seinem Krimi verarbeitet hat.
Zuletzt bei Ueberreuter erschienen: »Her mit der Marie« – eine Krimikomödie aus Österreich und »Himmel, Herrgott, Fatima – Der schönste Pilgerweg Portugals«
PRESSESTIMMEN
Mit viel Gespür für Dialoge, Situationskomik und überraschende Wendungen bestätigt Herbert Hirschler einmal mehr sein Talent für mörderisch gute Unterhaltung. „Blind Date im Heu“ ist eine ebenso humorvolle wie spannende Reise in die Abgründe des Dorflebens – voller schräger Figuren und mit einem Finale, das bis zuletzt offenbleibt.
VOR Magazin – Dr. Ursula Scheidl
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Pressetext zur redaktionellen Verwendung
Ein Mord im Heustadl und ganz Marienschlag schaut zu!
Herbert Hirschler legt mit „Blind Date im Heu“ seine zweite Krimikomödie vor und verbindet mit viel Witz, Tempo und Gespür für schräge Figuren erneut Spannung und Humor.
Nach dem großen Erfolg seines ersten Marienschlag-Krimis kehrt Herbert Hirschler zurück in das idyllische und mörderisch unterhaltsame Alpenvorland. Diesmal sorgt eine spektakuläre Reality-TV-Show für Aufregung im Dorf. Doch was als medienwirksames Kuppel-Event beginnt, endet in einem Todesfall, live zur besten Sendezeit.
Ein Wiedersehen mit Marie Unterholzer
Wie schon im ersten Band der Reihe ermittelt Revierinspektorin Marie Unterholzer – bodenständig, scharfsinnig und mit trockenem Humor. Nach den dramatischen Ereignissen des Vorgängerromans, in dem sie eine Mordserie im Dorf aufklärte, wollte Marie eigentlich zu einer wohlverdienten Auszeit aufbrechen. Doch daraus wird nichts.
Gemeinsam mit der exzentrischen Wienerin Janine und IT-Nerd Tobi gerät sie erneut in ein Geflecht aus Dorfklatsch, Eitelkeiten und Geheimnissen.
Während im ersten Band alte Dorffehden und persönliche Abgründe im Mittelpunkt standen, prallen nun Schein und Sein, Landidylle und Fernsehdrama frontal aufeinander. Hirschler entwickelt seine Figuren konsequent weiter und zeigt, wie sehr sich Marienschlag verändert sobald Kameras mitlaufen.
Humorvoll, bissig, hochaktuell
Mit „Blind Date im Heu“ nimmt der Autor pointiert das Reality-TV-Genre aufs Korn und stellt zugleich die Frage: Was passiert, wenn echte Gefühle auf mediale Dramaturgie treffen? Und was, wenn ein Mord zur besten Quote wird? Zwischen Dorffolklore, Zirbenschnaps und Fernsehstudio entfaltet sich ein temporeicher Krimi mit liebevoll gezeichneten Charakteren, überraschenden Wendungen und feinem österreichischem Schmäh.
Herbert Hirschler begeistert mit einem sicheren Gespür für Dialoge, Situationskomik und Spannung und verbindet ländliches Flair mit gesellschaftlicher Satire. Nach dem erfolgreichen Auftakt seiner Krimi-Reihe bestätigt er erneut eindrucksvoll sein Talent für mörderisch gute Unterhaltung.
Aimee Baalk (krimi_wahnsinn) –
Inhalt: Land TV hat eine neue Kuppelshow in Produktion. Marienschlag ist der Austragungsort der skurrilen Show, bei der drei gestandene Männer die Liebe fürs Leben finden sollen. Doch bevor die Show erst richtig losgeht, gibt es schon den ersten Toten. Revierinspektorin Marie Unterholzer ist sofort zur Stelle und glaubt nicht an den natürlichen Tod des jungen Mannes. Gemeinsam mit Janine und Tobi begibt sie sich auf Spurensuche. Alle Spuren führen zum Produktionsteam, aber wer von denen hätte da einen Vorteil von? Als es dann noch einen weiteren Todesfall gibt, gerät das ganze Dorf in Aufruhr. Mit dabei ist natürlich die Kamera der Filmcrew. Wenn das mal kein schlechtes Omen sein soll…
Meinung: Das Cover finde ich schon recht witzig gestaltet. In dem Buch selber bin ich leider eher schleppend voran gekommen, was vielleicht daran lag, dass ich den ersten Teil der Serie nicht gelesen habe. Marie und ihre Crew fand ich eigentlich ganz sympathisch. Allerdings muss ich sagen, dass mir die Ermittlungen teilweise zu kurz gekommen sind und eher Kommissar Zufall am Werk war. Daher konnte ich das Ende auch nicht wirklich nachvollziehen. Spannung war in diesem Krimi eher Nebensache. Hier wurde mehr Wert auf Humor gelegt. Für mich war es eher ein kurzweiliger Krimi, der mir nicht lange im Kopf bleiben wird.
Jurgita –
Zuerst einmal muss ich erwähnen, dass ich den ersten Teil noch nicht gelesen habe. Deshalb musste ich am Anfang ein wenig sortieren. Später lief aber alles wie geschmiert. Die Geschichte ist lustig und spannend, die Charaktere originell dargestellt. Ich liebe den Wortschatz und habe mich trotzdem über das Glossar am Ende des Buches gefreut. Und diese ländlichen Vibes! Die sind toll, man hat sofort Sehnsucht nach Österreich😍
Clara_reads_with_me –
Österreich Krimi mit Datingshow Setting. Im Dorf Marienenschlag soll eine Dating Show gedreht werden doch vor der Kamera fällt einer der Teile tot um. Bald darauf gibt es neue Tote. Polizistin Marie, die aufbrausende Wienerin Janine und der Computerfreak Tobi haben einen neuen Fall. Im ersten Kapitel habe ich gar nichts geraft der Dialekt und die vielen neuen Charaktere haben mich sehr verwirrt. Danach würde es besser die Charaktere wurden mir sympathisch ich konnte mir die Namen merken und der Dialekt würde auch immer leichter zu lesen. Da das Buch zu einer Buchreihe gehört ist es sicher einfacher das Buch zu lesen wen man die anderen Bände schon kennt aber einzelnd kann ich das Buch auch sehr empfehlen. Das Cover hat mir ehrlich gesagt nicht so gefallen ich mag diesen realistischen Stil auf Covern einfach nicht. Ich würde das Buch jedem empfehlen der einen süßen Thriller für zwischen durch sucht.
BuchFan25 –
skurrile und unterhaltsame Krimikomödie mit ganz viel Lokalkolorit
Autor Herbert Hirschler lässt in der Krimikomödie „Blind Date im Heu“ die Revierinspektorin Marie Unterholzer in ihrem zweiten Fall ermitteln.
Sendezeit im beschaulichen österreichischen Marienschlag: „Blind Date im Heu“, eine Kuppelshow, soll hier gedreht werden – und zwar live. Dabei sollen die „Prinzen“ die große Liebe finden. Doch bereits bei der Eröffnungssendung kommt es zum Super-Gau: einer der Prinzen ist tot. War es Mord? Marie Unterholzer glaubt nicht an einen natürlichen Tod und beginnt, unterstützt von der eigenwilligen Janine und dem technikverrückten Tobi, mit den Ermittlungen. Plötzlich gibt es ein weiteres Todesopfer und die Fragen werden dadurch nicht weniger. Dass das ganze Land zusieht, macht die Sache auch nicht einfacher.
Das Cover gefällt mir sehr gut und die Farben sind toll gewählt. Die Herzchengirlande wirkt zwar etwas verspielt, passt aber ausgezeichnet zum Inhalt des Buches.
Als Krimikomödie aus Österreich wird das Buch bezeichnet und es wird dieser Kategorisierung absolut gerecht. Mit viel Humor gewürzt, erzählt Herbert Hirschler einen Krimi mit überraschenden Wendungen. Dabei bietet die skurrile Mischung aus Dorfidylle, Reality-TV und Mordfall eine faszinierende Kombination.
Marie als ermittelnde Hauptfigur mag ich mit ihrer geerdeten Lebensweise sehr. Eine taffe und dennoch sehr nahbare Frau, die mit beiden Beinen fest im Leben steht und absolut „ihr“ Marienschlag repräsentiert. Ein Ort, den man ebenso wie seine eigenwilligen Bewohner einfach gern haben muss. Unerschütterlich bleiben sich die Marienschlager treu und lassen sich nicht ins Bockshorn jagen.
Gekonnt finde ich die unterschwellig eingewobene Kritik an Reality-TV sowie übergriffigen Männern. Zudem haben mich die im Dialekt eingeflochtenen Worte und Sätze herrlich unterhalten. Wer sich mit den im Dialekt gehaltenen Äußerungen schwer tut, findet im hinteren Teil des Buches ein erklärendes Glossar.
Schade fand ich, dass man sich das Motiv hinter den Morden als Leser nicht erschließen konnte. Am Ende ist es völlig klar, doch ein echtes Miträtseln, mit der Möglichkeit auf die korrekte Lösung zu kommen, ist dadurch leider nicht gegeben. Außerdem müsste man an einigen Stellen den ersten Band kennen, damit das Geschehen vollends Sinn macht und man entsprechendes Verständnis aufbringen könnte. So schmälern kleinere Ungereimtheiten etwas den Lesegenuss.
Ein Personenregister wäre toll gewesen, damit man die verschiedenen, in ihrer Gesamtzahl nicht wenigen, Charaktere besser auseinanderhalten und einordnen hätte können.
Eine insgesamt originelle, wenn auch eigenwillige, Idee und unterhaltsame Krimikomödie mit ganz viel Lokalkolorit.
Daniala Niestroj –
Viel Humor, einige Tote und jede Menge zünftiges Landleben
In der Krimikomödie von Herbert Hielscher verschlägt es den Lesenden zum. Zweiten Mal in das beschauliche Marienschlag in Österreich. Hier ermittelt Dorfpolizistin Marie gemeinsam mit ihren Gehilfen in gleich mehreren Todesfällen. Das besondere: fast alles wird live im Fernsehen übertragen, denn Marienschlag ist Austragungsort einer neuen Kuppelshow im Land-TV!
Ich liebe Bücher mit Lokalkolorit. Und in diesem Krimi gibt es gleich ganz viel davon: Die Namen sind anfangs verwirrend und der Dialekt ist es manches mal auch – am Ende findet sich (leider für manchen dann überraschend ein hilfreiches Glossar). Und Mariental bleibt ein richtiges Dorf: Es geht immer mal wieder drunter und drüber, jeder und jede im Dorf hat seine Eigenheiten und notfalls hilf immer ein ordentlicher Schluck Zirbenschnaps.
Die Sprache ist einfach großartig: herrlich direkt, oft urkomisch und wirklich oft beeindruckend eingesetzt. Gleichzeitig liest man das Buch einfach gerne in einem Rutsch runter!
Ein paar Ungereimtheiten verzeiht man da wirklich liebendgerne!
Marie als Ermittlerin ist sehr sympathisch und bei den Dörflern auch überaus beliebt.
Und natürlich kann sie die Morde auch aufklären.
Hier allerdings gibt es von meiner Seite die einzigen Punktabzüge. Denn selbstverständlich rätselt man gerne mit und der Krimi lädt auch dazu ein. Und tatsächlich kann man den Täter vielleicht auf dem Schirm gehabt haben – aber das Motiv kann man sich nicht erschließen. Das kommt auf den letzten Seiten unerwartet um die Ecke.
Für Freunde Österreichs, des Landlebens und des lustigen Krimis eine klare Empfehlung! Das Buch macht wirklich Spaß und ist auch ohne den vorausgegangenen ersten Teil um die Ermittlerin gut verständlich.
Eike –
Krimikomödie aus Österreich
Kuppel-Show mal anders.
Schräge Figuren gibt es zuhauf, es bleibt einem also fast nichts anderes übrig, als immer wieder in Lachen auszubrechen.
Mir ist der Einstig nicht so gut gelungen, da ich den ersten Teil nicht kenne und mich die vielen Namen und Charaktere fast erschlagen haben. Ein Figurenregister wäre sicherlich hilfreich. Dafür gibt es am Endes des Buches ein Glossar, so dass einige Begriffe verständlich erklärt wurden, sollte man einiges nicht so ganz und auf Anhieb verstanden haben.
Lokalkolorit und Witz kommen nicht zu kurz.
Für mich gibt es die eine oder andere Ungereimtheit, was meinen Lesegenuss etwas schmälerte.
Dennoch hatte ich gute Lesestunden, die mich fröhlich zurückgelassen haben.
Odile –
Mörderquote
Revierinspektorin Marie Unterholzer freut sich auf den Jakobsweg. Morgen soll die Pilgerreise beginnen und ihr Rucksack ist gepackt. Doch daraus wird nichts, denn in Marienschlag ruht das Verbrechen nie. Zum Auftakt der neuen trashigen Kuppelshow „Blind Date im Heu“, die ausgerechnet in Maries Heimatdorf stattfindet, gibt, es einen Toten. Einer der „Stadl-Prinzen“, wie die liebeshungrigen Mitspieler genannt werden, bricht vor laufender Kamera tot zusammen. Ermitteln statt pilgern ist für Marie angesagt.
Herbert Hirschler nimmt den Leser in “Blind Date im Heu” zum zweiten Mal ins malerische Alpenvorland mit. Herausgekommen ist eine originelle Krimi-Komödie für alle, die schwarzen Humor und österreichisches Flair schätzen.
Obwohl der Marienschlager Arzt Dr. Speckhammer einen Herzinfarkt diagnostiziert, wird der Tod von Ewald Schachinger, dem zweifachen Landesmeister im Bodybuilding, als verdächtig eingestuft. Marie ermittelt im Dorf und bei den Fernsehleuten. Doch anscheinend hatte niemand ein Motiv, den Ewald zu ermorden. Während die Ermittlungen noch andauern, wird die alte Bäuerin Dorothea Flonner tot in ihrem Kuhstall gefunden. Auch sie starb durch eine Gewalttat. Als noch ein weiteres Mordopfer im Umfeld der Kuppelshow auftaucht, schlägt die Stunde des LKA.
Die sympathische Marie ist eine engagierte Polizistin, die geradlinig und durchsetzungsfähig ermittelt. Sie kann sich auf ihr Bauchgefühl verlassen und ruht nicht, bevor ein Verbrechen aufgeklärt ist. Als eine gute Freundin unter Verdacht gerät, lässt sie sich nicht beirren. Computer-Nerd Tobi und die gelangweilte Künstlergattin Janine unterstützen Marie tatkräftig. Auch die anderen Charaktere sind bodenständig und überzeugen.
Mit seinem neuen Fall nimmt der Autor das Reality-TV-Genre ins Visier. In kurzen Kapiteln erfahren wir, wie mit jedem weiteren Toten die Quoten durch die Decke schießen. Die Fernsehleute verhalten sich nur vermeintlich pietätvoll. Sie geben alles für höhere Einschaltzahlen. Da fließt der Alkohol in Strömen, Schnulzen und Flachwitze sorgen für Stimmung und selbst die privateste Szene wird vor die Kamera gezerrt und live dem voyeuristischen Zuschauer präsentiert. Alles bestürzend nah an der Realität.
Herbert Hirschler schildert das Geschehen so bildhaft und glaubwürdig, da steckt garantiert Insiderwissen dahinter. So kommt es zu teilweise entlarvenden aber auch witzigen Szenen, ohne dass die Geschichte in Klamauk ausartet. Der Kriminalfall wird dabei nicht vernachlässigt und der Spannungsbogen hält bis zuletzt. Nicht nur Maries Chef Hans Schlurf sieht sich mit mehr als einem Tatverdächtigen konfrontiert. Schließlich wird der Fall aufgeklärt, ohne dass ich dem Täter auf die Spur gekommen bin. Die Einteilung nach Wochentagen und die kurzen Kapitel passen gut, allerdings fand ich manche Info zu knapp. So blieben ein, zwei Fragen am Ende offen. Insgesamt ist der Krimi unterhaltsam und witzig. Für Liebhaber von Cosy Crime mit österreichischem Alpenflair und Trash-TV kritischen Untertönen unbedingt empfehlenswert.
Das Glossar am Buchende hilft allen, die mit dem Dialekt Probleme haben. Ein Hinweis darauf wäre am Krimistart sinnvoll.
4,5 Sterne
Nicole –
Ein Theaterstück der besonderen Art!
Land-TV bringt eine neue Kuppel-Show auf den Markt: 3 Stadl-Prinzen treffen auf jeweils 6 Alm-Engerl, die sich live 1 Stunde lang kennen lernen sollen, ohne sich zu sehen. In der Auftaktsendung dieser Reality-Show kam der erste Prinz vor laufender Kamera zu Tode.
Der Schreibstil ist angenehm und ich konnte mir alles sehr gut vorstellen. Mit einer guten Prise Humor verstand es der Autor, mich gut zu unterhalten. Auch mit dem Dialekt, der eingeflochten wurde, bin ich gut zurechtgekommen. Das Glossar am Ende finde ich gut – ein Personenregister am Anfang wäre hilfreich gewesen, um die Charaktere auseinanderzuhalten und einordnen zu können. Es ist der zweite Band um diese Inspektorin, deswegen habe ich die ein oder andere Andeutung vermutlich nicht verstanden.
Revierinspektorin Marie Unterholzer wollte den Jakobsweg bewandern, aber der Tote machte ihr einen Strich durch die Rechnung.
Es blieb auch nicht bei dem einen Toten. Aber wie und was blieb unklar. Die Einschaltquoten gingen durch die Decke und dann schaltete sich auch noch das LKA ein. Die Dorfgemeinschaft war eine bemerkenswerte Einheit und ich musste immer wieder lachen.
Am Ende gab es noch einige Überraschungen! Aber alles wurde aufgeklärt und es blieben keine Fragen offen. Ich gebe diesem guten Buch einen halben Stern Abzug, weil mir als Quereinsteiger doch das ein oder andere nicht klar war. Deshalb „nur“ 3,5 Sterne…
Dandy –
Bei „ Blind Date im Heu“ von Herbert Hirschler handelt es sich um eine Krimikomödie aus Österreich.
Eine herrliche Geschichte, voller Situationskomik, tollen Dialogen, interessante Charaktere und Spannung.
Durch den tollen Schreibstil des Autors, lässt sich diese Krimikomödie sehr flüssig lesen. Mit den vielen Protagonisten hatte ich anfangs etwas Schwierigkeiten aber nach und nach konnte ich sie zuordnen . Ab und an kommt Dialekt vor ( am Ende des Buches befindet sich ein Glossar).
Revierinspektorin Marie und ihre Helfer Toby und Janine sind wieder sehr in ihrem Element. An Toten mangelt es hier nicht, ebenso an Verdächtigen. Durch die vielen Wendungen ist am Ende nichts mehr so wie es anfangs schien und auf… als Täter wäre ich nicht gekommen.
Der Plot ist abwechslungsreich, sehr gut konstruiert und am Ende wird alles aufgelöst.
Die „ Dörfler“ sind teils skurril, ihr Verhalten ist fabelhaft und sind sehr gut gezeichnet.
Konnte während dem Lesen sehr oft schmunzeln, vom Alltag abschalten und das Buch nur schwer aus der Hand legen.
Ich empfehle dieses Buch weiter.
Carmens Bücherkabinett –
Nach ihrem ersten Fall hat Marie gehofft, dass es in Marienschlag ruhiger wird. Doch eine Fernsehfirma hat Marienschlag für eine TV-Sendung auserkoren. Trash-TV in Marienschlag? Marie ist davon wenig begeistert, doch mancher Einwohner sieht darin seine Chance auf die große Liebe. Immerhin soll es bei dem Format um Blind Dates im Heu gehen.
Doch schon bevor es los geht, gibt es den ersten Toten. Marie nimmt die Ermittlungen auf, doch die Filmbranche ist hart und der nächste Tote lässt nicht lange auf sich warten.
Nachdem ich den ersten Band bereits gelesen hatte, fiel mir der Einstieg in den zweiten leichter. Ich kannte die Einwohner von Marienschlag, ihre Eigenheiten und die Beziehungen zueinander. Auch der typische Dialekt stellte keine Herausforderung mehr dar, so dass es für mich ein Zurückkommen in gewohnte Gefilde war.
Der erste Tote ließ nicht lange auf sich warten und schon war Marie wieder mittendrin in den Ermittlungen. Unterstützt wurde sie dabei von Janine und Toby, die ihr schon im ersten Teil eine große Hilfe waren. Marie ist mit ihrer Art sehr sympathisch, aber auch die anderen zeigen deutlich, wieso das Buch als Krimikomödie eingestuft wird.
Dabei muss man ganz deutlich sagen, die Dialoge und Situationen haben teilweise einen unterhaltsamen Charakter, jedoch wird es nicht absurd, unlogisch oder niveaulos. Der Krimi hat durchaus seinen ernsten Charakter, lediglich der Teil mit der Datingshow wird überspitzt dargestellt und Marie reagiert darauf in ihrer ureigenen Art und Weise darauf.
Gerade dieser feine und scharfzüngige Humor macht für mich den Mehrwert aus. Die Todesfälle werden sauber aufgeklärt und auch ich durfte quasi mitermitteln und wurde vom Autor gerne mal auf falsche Wege geführt.
Fazit:
Für mich ist dieser Autor eine sehr empfehlenswerte Neuentdeckung, die ich von nun an im Auge behalten werde. Das Ende des Buches lässt jedenfalls die Vermutung zu, dass es ein Wiedersehen in Marienschlag geben wird.
Wolfgang Urbanich –
Jetzt hat er´s schon wieder getan, der Herbert Hirschler – Gott sei Dank! Der zweite Krimi um die Dorfpolizistin Marie und ihre Freunde Tobi und Janine ist genauso gut wie der erste, wenn nicht sogar noch besser! Man freut sich einfach, den aus dem ersten Band schon bekannten und beliebten Protagonisten erneut zu begegnen, und auch die Story um ein “Blind Date im Heu”, wo während einer Verkuppelungsshow plötzlich ein paar Leichen auftauchen, ist origenell, sehr humprvoll erzählt und gerade im Zeitalter unzähliger gleichartiger Shows in unserer TV-Landschaft durchaus zum vorherrschenden Zeitgeist passend. Ich jedenfalls kann auch dieses Buch nur sehr empfehlen und freue mich schon auf weitere neue, humorvolle (Krimi)Fälle aus Marienschlag!
Silvia Hampölz –
hab das Buch von Herbert Hirschler soeben zur Seite gelegt – fertig gelesen – spannend – amüsant – und meistens kommt es anders, als man denkt 😉
Da tut sich ganz schön viel in dem kleinen Marienschlag, doch die Revierinspektorin Marie Unterholzer mit ihrem Laienteam Janine und Tobi, schafft sie es auch diesmal wieder alle Fälle aufzuklären.
Herbert Hirschler versteht es die Leser zu fesseln mit seiner empathisch – humorvollen Art und eine Dorfidylle ins Rampenlicht zu schleudern 😉
D. Leinweber –
Mit „Blind Date im Heu“ liefert Herbert Hirschler einen ebenso ungewöhnlichen wie unterhaltsamen Regionalkrimi, der Reality-TV-Satire mit klassischer Mordermittlung verbindet. Die Ausgangsidee ist originell: Drei sogenannte „Stadlprinzen“ suchen im Rahmen einer Kuppelshow die große Liebe unter den „Alm Engerln“ – doch statt oder zumindest neben der Romantik gibt es bald drei Tote und eine verzwickte Spurensuche.
Im Mittelpunkt steht die Landpolizistin Marie, eine starke und glaubwürdige Protagonistin. Besonders interessant ist ein gewisser Zwiespalt: Einerseits muss sie professionell ermitteln, andererseits gerät ihr privates Umfeld ins Wanken – nicht zuletzt, weil ihre eigene Freundin zu den Verdächtigen zählt. Unterstützt wird Marie von den Hilfspolizisten Tobi und Janine, die dem Ermittlerteam eine sympathische Dynamik verleihen. Generell punktet der Roman mit einer Vielzahl liebenswerter, teils skurriler Charaktere, die wir schon aus dem Vorgängerroman „Her mit der Marie“ kennen, und die das ländliche Setting lebendig machen.
Die Handlung entwickelt sich in kurzen, prägnanten Kapiteln, die verschiedene Erzählstränge geschickt miteinander verweben. Hirschler versteht es, Spannung aufzubauen, indem er gezielt falsche Fährten legt und die Leserschaft (und auch Maries Vorgesetzten) immer wieder auf neue Verdächtige lenkt. Die Auflösung wirkt dadurch umso überzeugender, weil die zuvor lose wirkenden Hinweise am Ende stimmig zusammengeführt werden. Nicht alle Kapitel werden für die Lösung gebraucht, doch so ist das Leben: Es geht auch neben einer Mordermittlung munter weiter.
Ein besonderes Highlight ist die Sprache: Der österreichische Tonfall, der auch immer wieder in niederösterreichisch-steirischem Dialekt ausartet, sorgt für Authentizität und verleiht dem Text einen ganz eigenen Charme. Gleichzeitig bleibt die Geschichte gut verständlich und verliert nie ihren Lesefluss.
Insgesamt ist „Blind Date im Heu“ ein kurzweiliger, humorvoller Krimi mit regionalem Flair, der durch seine sympathischen Figuren und die spannende Handlung überzeugt. Ideal für alle, die Krimis mit Lokalbezug und einem Augenzwinkern mögen.