Beschreibung
Ein neuer Blick hinter die Kulissen des Wiener Kongresses
Der Wiener Kongress von einer ganz neuen Seite: prägende Persönlichkeiten, Glamour und rauschende Feste – aber auch Spitzel und Intrigen.
Im Fokus steht der bislang oftmals „übersehene“ wichtige Einfluss von Frauen quer durch alle Gesellschaftsschichten von Kaiserinnen über adelige „Salonièren“ bis hin zu Dienstmädchen und Kurtisanen.
Nach der Niederlage Napoleons trafen sich auf Einladung Kaiser Franz’ II. / I. im Herbst 1814 die gekrönten Häupter Europas in Wien, um auf dem „Wiener Kongress“ Europa unter sich neu aufzuteilen.
Neben dem österreichischen Außenminister Clemens Fürst Metternich und Zar Alexander von Russland spielten erstmals aber auch zahlreiche Frauen von Herzogin Wilhelmine von Sagan über die Habsburgerin und Kaiserin der Franzosen Marie Louise bis hin zu Salonièren wie Fanny von Arnstein eine entscheidende Rolle.
Historikerin Katrin Unterreiner legt ein ebenso fundiertes wie erzählerisch packendes Werk vor, das den Wiener Kongress (1814/15) aus einer neuen Perspektive beleuchtet und erstmals jene Faktoren ins Zentrum rückt, die Geschichte jenseits offizieller Verhandlungen prägen.
Im Fokus stehen dabei nicht nur die großen politischen Entscheidungen, sondern vor allem die informellen Ebenen der Macht: persönliche Beziehungen, strategische Netzwerke, gesellschaftliche Inszenierungen und emotionale Dynamiken, die den Verlauf des Kongresses maßgeblich beeinflussten.
Die Autorin zeichnet ein lebendiges Bild einer einzigartigen historischen Situation, in der sich ganz Europa in Wien versammelte, um nach den Napoleonischen Kriegen die politische Ordnung neu zu gestalten. Dabei wird deutlich: Der Wiener Kongress war weit mehr als ein diplomatisches Treffen. Er war ein gesellschaftliches Großereignis, ein Machtspiel und eine Bühne für Persönlichkeiten, deren Einfluss lange unterschätzt wurde.
Besonderes Augenmerk legt Katrin Unterreiner auf die Rolle der Frauen. Sie räumt dabei entschieden mit einem hartnäckigen Klischee auf. Der Wiener Kongress war eben nicht nur von Kurtisanen und „Gspusis“ im Dunstkreis der Mächtigen geprägt, wie es lange dargestellt wurde. Vielmehr zeigt das Buch eindrucksvoll, dass Frauen als eigenständige politische Kräfte agierten: Sie vernetzten Akteure, steuerten Informationen, beeinflussten Entscheidungen und wirkten als unverzichtbare Beraterinnen der führenden Diplomaten. Unterreiner macht sichtbar, was die Geschichtsschreibung oft übergangen hat: Macht am Wiener Kongress war auch weiblich!
Mit erzählerischer Klarheit und einem feinen Gespür für historische Zusammenhänge gelingt es der Autorin, Geschichte greifbar zu machen und neue Blickwinkel auf ein oft rein politisch betrachtetes Ereignis zu eröffnen.
Details zum Buch
Erscheinungsdatum: 04/2026
Einband: Hardcover
160 Seiten
Abmessungen 17,5cm x 24,5cm
ISBN: 978-3-8000-8108-0
AUTOR:INNEN
Katrin Unterreiner
Katrin Unterreiner studierte Kunstgeschichte und Geschichte an der Universität Wien und war langjährige wissenschaftliche Leiterin der Schloss Schönbrunn Ges.m.b.H. und Kuratorin des 2004 eröffneten Sisi-Museums in den Kaiserappartements der Wiener Hofburg. Sie ist Autorin zahlreicher Bücher über die Habsburger und die Kulturgeschichte der k.u.k.-Monarchie. Sie ist als Kuratorin zahlreicher Ausstellungen, Vortragende sowie als wissenschaftliche Beraterin historischer Dokumentationen, u. a. für ORF, ZDF, Disney+ und Arte tätig.
Bereits bei Ueberreuter erschienen: „Habsburgs verschollene Schätze“ und „Oh, wie schön sie ist! – Sisi, Kleider einer Kaiserin“ sowie “‘Sisi & Co – Die geheimen Leidenschaften der Habsburger”. Ihr Buch „Sisi – Das geheime Leben der Kaiserin“ stand einige Wochen auf den Bestsellerlisten. Zuletzt erschienen “Liebe & Macht – Hinter den Kulissen des Wiener Kongresses”.
Katrin Unterreiner lebt und arbeitet in Wien.
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Der Wiener Kongress von einer ganz neuen Seite: prägende Persönlichkeiten, Glamour und rauschende Feste – aber auch Spitzel und Intrigen.
Im Fokus steht der bislang oftmals „übersehene“ wichtige Einfluss von Frauen quer durch alle Gesellschaftsschichten von Kaiserinnen über adelige „Salonièren“ bis hin zu Dienstmädchen und Kurtisanen.
Nach der Niederlage Napoleons trafen sich auf Einladung Kaiser Franz’ II. / I. im Herbst 1814 die gekrönten Häupter Europas in Wien, um auf dem „Wiener Kongress“ Europa unter sich neu aufzuteilen.
Neben dem österreichischen Außenminister Clemens Fürst Metternich und Zar Alexander von Russland spielten erstmals aber auch zahlreiche Frauen von Herzogin Wilhelmine von Sagan über die Habsburgerin und Kaiserin der Franzosen Marie Louise bis hin zu Salonièren wie Fanny von Arnstein eine entscheidende Rolle.
Historikerin Katrin Unterreiner legt ein ebenso fundiertes wie erzählerisch packendes Werk vor, das den Wiener Kongress (1814/15) aus einer neuen Perspektive beleuchtet und erstmals jene Faktoren ins Zentrum rückt, die Geschichte jenseits offizieller Verhandlungen prägen.
Im Fokus stehen dabei nicht nur die großen politischen Entscheidungen, sondern vor allem die informellen Ebenen der Macht: persönliche Beziehungen, strategische Netzwerke, gesellschaftliche Inszenierungen und emotionale Dynamiken, die den Verlauf des Kongresses maßgeblich beeinflussten.
Die Autorin zeichnet ein lebendiges Bild einer einzigartigen historischen Situation, in der sich ganz Europa in Wien versammelte, um nach den Napoleonischen Kriegen die politische Ordnung neu zu gestalten. Dabei wird deutlich: Der Wiener Kongress war weit mehr als ein diplomatisches Treffen. Er war ein gesellschaftliches Großereignis, ein Machtspiel und eine Bühne für Persönlichkeiten, deren Einfluss lange unterschätzt wurde.
Besonderes Augenmerk legt Katrin Unterreiner auf die Rolle der Frauen. Sie räumt dabei entschieden mit einem hartnäckigen Klischee auf. Der Wiener Kongress war eben nicht nur von Kurtisanen und „Gspusis“ im Dunstkreis der Mächtigen geprägt, wie es lange dargestellt wurde. Vielmehr zeigt das Buch eindrucksvoll, dass Frauen als eigenständige politische Kräfte agierten: Sie vernetzten Akteure, steuerten Informationen, beeinflussten Entscheidungen und wirkten als unverzichtbare Beraterinnen der führenden Diplomaten. Unterreiner macht sichtbar, was die Geschichtsschreibung oft übergangen hat: Macht am Wiener Kongress war auch weiblich!
Mit erzählerischer Klarheit und einem feinen Gespür für historische Zusammenhänge gelingt es der Autorin, Geschichte greifbar zu machen und neue Blickwinkel auf ein oft rein politisch betrachtetes Ereignis zu eröffnen.
TALKING POINTS:
- Neue Perspektive auf den Wiener Kongress: Nicht nur Diplomatie, sondern Emotionen, Beziehungen und Intrigen prägten die Entscheidungen maßgeblich.
- Unsichtbare Machtfaktoren: Persönliche Netzwerke und gesellschaftliche Dynamiken beeinflussten die Neuordnung Europas stärker als bisher angenommen.
- Frauen als politische Akteurinnen: Erstmals traten Frauen als Beraterinnen, Lobbyistinnen und zentrale Figuren der Macht auf – und gestalteten Geschichte aktiv mit.
- Einzigartiges historisches Setting: Wien wurde 1814/15 zum Zentrum Europas, zum Schauplatz von Politik, Gesellschaft und Inszenierung.
- Aktuelle Relevanz: Das Buch zeigt, wie sehr politische Entscheidungen von menschlichen Faktoren abhängen, eine Erkenntnis, die bis heute gilt.
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