Marilyn Monroe liegt auf der Couch und spricht über Sex

Sieben außergewöhnliche Tage mit Anna Freud

Was passierte zwischen Marilyn Monroe und Anna Freud? Eine Geschichte über Ruhm, Krise, Liebe, Begehren und Selbstsuche.

(7 Kundenrezensionen)

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Für alle, die Biografien lieben, psychologische Abgründe erkunden wollen und hinter die Fassade einer der größten Ikonen des 20. Jahrhunderts blicken möchten.

Artikelnummer: 9783800081103 Kategorie: Schlagwörter: , , , ,
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Beschreibung

London, Sommer 1956.
Marilyn Monroe ist der größte Star der Welt – und innerlich längst am Zerbrechen.

Schlaflosigkeit. Medikamente. Ehekrise. Angstzustände. Hinter dem Glamour verliert Marilyn Monroe zunehmend die Kontrolle über ihr Leben.

In dieser Situation sucht sie Hilfe bei einer Frau, die kaum gegensätzlicher sein könnte: Anna Freud, Tochter von Sigmund Freud und eine der bedeutendsten Psychoanalytikerinnen ihrer Zeit.

Sieben Tage verbringen die beiden Frauen miteinander. Hinter verschlossenen Türen in Anna Freuds Haus in Hampstead.

Bis heute ist unklar, was zwischen den beiden Frauen tatsächlich geschah.

Hektor Haarkötter entwickelt dazu eine ebenso provokante wie faszinierende These: Zwischen Marilyn Monroe und Anna Freud könnte weit mehr entstanden sein als therapeutische Gespräche – möglicherweise sogar eine Liebesbeziehung.

Der Kommunikationswissenschaftler und Filmemacher rekonstruiert erstmals umfassend diese außergewöhnliche Woche – auf Basis von Briefen, Tagebüchern, Biografien und historischen Quellen.

Entstanden ist ein faszinierendes Buch über zwei berühmte Frauen, die mehr verbindet, als man ahnt:

  • die Suche nach Identität
  • Sehnsucht nach Nähe
  • sexuelles Begehren
  • Einsamkeit trotz Ruhm
  • der Kampf mit den eigenen Abgründen

Das Buch zeigt Marilyn Monroe jenseits der Ikone: verletzlich, intelligent, voller Selbstzweifel und auf der Suche nach Halt.

Gleichzeitig entsteht ein überraschend persönliches Porträt von Anna Freud, die selbst ein Leben lang darum kämpfte, aus dem Schatten ihres berühmten Vaters herauszutreten.

Ein faszinierender Blick hinter die Fassade einer Ikone und auf eine Begegnung, die bis heute Rätsel aufgibt.

Packend recherchiert. Psychologisch tiefgründig. Überraschend aktuell.

 

 

Zusätzliche Informationen

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Produktinfos

Lesetipp

Details zum Buch

Erscheinungsdatum: 05/2026
Einband: Hardcover
216 Seiten
Abmessungen 15,7cm x 22,9cm
ISBN: 978-3-8000-8110-3

AUTOR:INNEN

Hektor Haarkötter

Hektor Haarkötter, geb. 1968, ist Professor für Kommunikationswissenschaft mit Schwerpunkt politische Kommunikation an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. Er studierte u.a. Philosophie, Geschichte, Deutsche Philologie und Soziologie in Rom, Düsseldorf und Göttingen und arbeitete als Journalist und Fernsehregisseur. Ehrenamtlich ist er geschäftsführender Vorstand der Initiative Nachrichtenaufklärung, die jedes Jahr die »Top Ten der vergessenen Nachrichten« veröffentlicht. Für seine Arbeiten hat er zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen erhalten, u.a. den Columbus Filmpreis in Gold.

PRESSESTIMMEN

Ein saftiger Stoff!
Kronen Zeitung – Kerstin Wassermann
Hektor Haarkötter gelingt eine der interessantesten und differenziertesten Annäherungen an Marilyn Monroe der letzten Jahre: ein Buch, das Popkultur ernst nimmt, ohne ihre Widersprüche zu glätten.
Das Buch ist weit mehr als eine Untersuchung historischer Anekdoten. Es ist eine kluge Reflexion über Weiblichkeit, Macht und Öffentlichkeit – und zugleich eine eindringliche Erinnerung daran, dass hinter jeder Ikone ein Mensch existiert, dessen Geschichte oft erst sichtbar wird, wenn der Mythos Risse bekommt.
WILD MAGAZIN – Anna Winter
Der Autor hat das Buch mit wilden Hypothesen gefüllt. Und die lesen sich äußerst unterhaltsam: Haarkötter gelingt hier ein nahbares Bild zweier prägender
weiblicher Persönlichkeiten – wie sie waren und gewesen sein könnten. Dass ihm die Arbeit an seinem Werk Freude bereitet hat, spürt man zwischen den Zeilen; als Leserin lässt man sich gerne auf diese Überlegungen ein.
ÖSTERREICH – Judith Leopold

Presseinformationen

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Pressetext zur redaktionellen Verwendung

Marilyn Monroe und Anna Freud: Eine außergewöhnliche Begegnung 

Im Spätsommer 1956 kommt es in London zu einem ungewöhnlichen Treffen, um das sich bis heute viele Geheimnisse ranken: Marilyn Monroe, damals der größte Star Hollywoods, sucht die Psychoanalytikerin Anna Freud in deren Haus in Hampstead auf. Sieben Tage lang begegnen sich zwei Frauen, die auf völlig unterschiedlichen Bühnen agieren und doch von ähnlichen Fragen getrieben sind: Identität, Begehren, Selbstbild und innerer Zerrissenheit.
Diese Begegnung ist zwar dokumentiert, doch was genau zwischen den beiden geschah, blieb lange im Dunkeln…

Der Kommunikationswissenschaftler und Filmemacher Hektor Haarkötter rekonstruiert in seinem Buch erstmals umfassend die Hintergründe dieser Woche. Auf Basis von Biografien, Briefen, Tagebüchern und zeitgeschichtlichen Quellen zeichnet er ein vielschichtiges Bild und verbindet akribische Recherche mit kühnen, wissenschaftlich inspirierten Hypothesen.

Im Zentrum steht eine Marilyn Monroe in einer existenziellen Krise: Konflikte am Filmset, Medikamentensucht, eine zerbrechende Ehe. Sie ist geprägt von Selbstzweifeln, Ängsten und dem Gefühl innerer Zerrissenheit.Ihr gegenüber steht Anna Freud: eine der prägendsten Figuren der Psychoanalyse, die im Schatten ihres Vaters Sigmund Freud steht, ihre eigene Rolle als Wissenschaftlerin behauptet und zugleich mit persönlichen Spannungen und biografischen Brüchen ringt.

Das Buch nähert sich beiden Frauen jenseits von Mythos und Ikonografie: Es zeigt eine hochintelligente, verletzliche Norma Jeane hinter der Figur Marilyn Monroe und zeichnet zugleich ein differenziertes Porträt Anna Freuds als Intellektuelle und Mensch.

Ausgehend von den überlieferten Spuren entwickelt Haarkötter eine ebenso provokante wie faszinierende Deutung dieser Begegnung: Zwischen den beiden Frauen entsteht – so seine These – eine intensive emotionale Nähe, die auch als Liebesbeziehung interpretiert werden kann. Dies eröffnet völlig neue Perspektiven auf beide Biografien und zugleich zur Diskussion einlädt.

Das Buch bewegt sich bewusst im Spannungsfeld zwischen historischer Rekonstruktion und erzählerischer Annäherung – eine Form von „true science“, die dort, wo Quellen Lücken lassen, mit begründeten Hypothesen arbeitet. Ein außergewöhnlicher Zugang zwischen Sachbuch, Essay und narrativer Non-Fiction!

TALKING POINTS:

  • Juni 2026: 100. Geburtstag von Marilyn Monroe
  • Erstmals umfassende Rekonstruktion der Londoner Begegnung auf Basis historischer Quellen
  • Neue Perspektive auf Marilyn Monroe: zwischen Selbstinszenierung, Sexualität und innerer Krise
  • Anna Freud als komplexe Persönlichkeit zwischen wissenschaftlicher Autorität und persönlichem Ringen
  • Zwei Frauen zwischen Psychoanalyse und Hollywood – verbunden durch Fragen nach Identität, Begehren und Selbstbild
  • Ein außergewöhnlicher Zugang zwischen Sachbuch, Essay und narrativer Non-Fiction
  • Ein bemerkenswertes Detail unterstreicht die nachhaltige Bedeutung dieser Begegnung: Ein erheblicher Teil des Nachlasses von Marilyn Monroe bildet bis heute eine finanzielle Grundlage der von Anna Freud gegründeten Kinderklinik in London.

7 Bewertungen für Marilyn Monroe liegt auf der Couch und spricht über Sex

  1. Maria – Berlin

    Eine Frau mit vielen Gesichtern

    Die Hollywood-Ikone Marilyn Monroe hätte am 1. Juni 2026 ihren 100. Geburtstag gefeiert. Sie war einer der letzten großen Stars im klassischen Sinne. Geboren als Norma Jeane Baker wurde sie während ihrer Arbeit in einer Rüstungsfabrik als Fotomodell entdeckt. Bis heute gilt Marilyn Monroe als die Diva, unerreicht und unvergessen, wie es sie nicht mehr gibt. Ihr Mythos und ihr Einfluss auf die Popkultur sind bis heute ungebrochen. Erst nach ihrem Tod, stellte man sich die Frage, wer die Person Marilyn Monroe hinter dem Star eigentlich war.

    In seinem neuen Roman „Marilyn Monroe liegt auf der Couch und spricht über Sex“, rekonstruiert der Kommunikationswissenschaftler und Filmemacher Hektor Haarkötter, Marilyn Monroe nicht als Hollywood-Ikone, nicht als Sexsymbol, sondern als zutiefst verletzliche Frau, die gesehen, geliebt und verstanden werden wollte. Auf Basis von Biografien, Briefen, Tagebüchern und zeitgeschichtlichen Quellen zeichnet er ein vielschichtiges Bild und verbindet akribische Recherche mit kühnen, wissenschaftlich inspirierten Hypothesen.

    Im Spätsommer 1956 kommt es in London zu einem ungewöhnlichen Treffen, um das sich bis heute viele Geheimnisse ranken: Marilyn Monroe, damals der größte Star Hollywoods, sucht die Psychoanalytikerin Anna Freud in deren Haus in Hampstead auf. Sieben Tage lang begegnen sich zwei Frauen, die auf völlig unterschiedlichen Bühnen agieren und doch von ähnlichen Fragen getrieben sind: Identität, Begehren, Selbstbild und innerer Zerrissenheit.
    Diese Begegnung ist zwar dokumentiert, doch was genau zwischen den beiden geschah, blieb lange im Dunkeln…

    Der Autor schweift vom eigentlichen Thema viel zu oft ab und widmet sich sehr ausführlich Anna Freud, die eine prägende Figur der Psychoanlyse war aber zeitlebens im Schatten ihres Vaters Sigmund Freud stand. Ihre Biografie fand ich überraschend interessant und sicher mag es zwischen den beiden Frauen Parallelen gegeben haben aber letztendlich, wollte ich eigentlich mehr über Marilyn Monroe, erfahren.

    Fazit:
    Zunächst einmal hat mir das Cover und die Gestaltung des Buches sehr gut gefallen. Eine Geschichte über Marilyn Monroe, welches über sieben außergewöhnliche Tage mit Anna Freud erzählt. Ich hatte zum Teil aber das Gefühl, hier mehr über Anna Freud erfahren zu haben, als über Marilyn Monroe. Was mir teilweise auch weniger gut gefallen hat, waren die vielen ausführlichen Erläuterungen und Erklärungen über Psychoanalyse, die mich mehr als irritiert haben, denn hier musste ich mich regelrecht durchkämpfen. Vielleicht liegt dies auch daran, dass mich die Psychoanalyse nicht ganz so gefesselt und in ihren Bann gezogen hat. Einige Passagen über Marilyn Monroe, konnten mich auf jeden Fall, doch noch abholen.

  2. Esse74

    Interessantes Buch über ein Treffen zweier vom Leben gebeutelter Frauen
    Das Treffen von Marilyn Monroe und Anna Freud in London, bzw. die sieben Tage, sind historisch belegt. Die Dialoge der beiden nicht und daher reine Fiktion. So könnte es gewesen sein. Dennoch macht vieles das Buch lesenswert, unter anderem die ausgezeichnete Recherche des Autoren und, dass seine Verehrung für MM dabei durchschlägt- na und? Ich finde sie auch eine sehr interessante Persönlichkeit, denn sie war keineswegs die Person, die sie auf der Leinwand verkörpern musste, sondern sehr gebildet, Geschäftsfrau und hätte gerne auch ernste Rollen gespielt. Ein großes Manko mögen ihre vielen Fehlgeburten gewesen sein, denn sie sehnte sich nach einer richtigen Familie, hatte sie selbst dies doch nie kennengelernt. Anna Freud, im Schatten des erfolgreichen Vaters, eigentlich eher Frauen zugetan, was nicht öffentlich werden durfte, hatte es auch nicht leicht als Kind und Jugendliche. Ein lesenswertes Buch, nicht nur für Fans von MM- eben mit der Einschränkung, dass die Dialoge nie bekannt wurden.

    Mehr zum Buch auch auf meinem youtube-Kanal “Esses literarischer Salon”.

  3. LeserinLu

    Ausgangspunkt des Buches ist das reale, bis heute rätselhafte Treffen zwischen Marilyn Monroe und der Psychoanalytikerin Anna Freud im London des Jahres 1956. Hektor Haarkötter verbindet historische Quellen, biografische Details und eigene Hypothesen zu einer fiktiven, aber möglichen Erzählung der Begegnung der beiden Frauen. Als ich zu diesem Buch gegriffen habe, dachte ich ehrlich gesagt, dass mich vor allem Marilyn Monroe faszinieren würde. Früher war ich ein riesiger Marilyn-Fan, umso überraschender war es, dass ich die Passagen über Anna Freud letztlich fast noch spannender fand.

    Gerade wer sich für Psychoanalyse, psychologische Dynamiken oder die Geschichte berühmter Frauen interessiert, wird hier vermutlich viel Spannendes finden. Manche Gedankengänge und Interpretationen fand ich wirklich interessant, vor allem dort, wo das Buch sich mit der kritischen Einordnung der Psychoanalyse beschäftigt. Sprachlich hatte ich allerdings ein paar Schwierigkeiten. Teilweise war mir der erzählerische Ton etwas zu betulich und einige Metaphern wirkten auf mich eher schief als gelungen.

    Trotzdem hat mich das Buch insgesamt gut gefallen. Ein Buch, das weniger Klatsch über Marilyn liefert als vielmehr eine Betrachtung zweier komplexer Frauenfiguren.

  4. Buchfreundin

    Macht Marilyn Monroe auf neue Weise erlebbar

    “Marilyn Monroe liegt auf der Couch und spricht über Sex“ nähert sich auf ungewöhnliche Weise einer der bekanntesten Ikonen des 20. Jahrhunderts. Besonders gelungen finde ich die Mischung aus psychologischer Annäherung, kultureller Einordnung und erzählerischer Leichtigkeit. Der Autor schafft es, Marilyn Monroe nicht nur als glamourösen Mythos, sondern auch als verletzliche, intelligente und herumirrende Frau darzustellen. Dadurch entsteht ein lebendiges und oft berührendes Porträt von zwei Frauen, denn neben Marilyn nimmt Anna Freud eine beinahe ebenso große Rolle im Buch ein.

    Interessant ist, wie offen das Buch Themen wie Sexualität, Einsamkeit und Selbstinszenierung behandelt, ohne dabei sensationsheischend zu wirken. Viele Passagen regen zum Nachdenken an und eröffnen neue Perspektiven auf eine Frau, die bis heute doch missverstanden wird.

    Allerdings muss ich auch sagen, dass manche Interpretationen recht spekulativ wirken. Gerade dort, wo innere Gedanken oder psychologische Motive Marilyn Monroes beschrieben werden, bleibt manchmal unklar, wie stark diese Aussagen tatsächlich belegt sind.

    Insgesamt für mich eine interessante und emotional berührende Lektüre, die Marilyn Monroe (und Anna Freud) auf neue Weise erlebbar machen.

  5. S.

    Das Buch war komplett anders als ich es erwartet habe. Es hat mich sehr überrascht, aber ich bin auch nach dem Lesen positiv beeindruckt von der Mischung aus Biographie und Fiktion. Zuerst war ich erstaunt, daß auch die Person Anna Freud so umfangreichen Anteil am Inhalt des Buches hat – und nicht nur in der Person als Psychologin, sondern auch sie wird psychologisch hinterleuchtet. Im Verlauf des Buches erkennt man, daß die Geschichten beider Frauen wichtig sind für den Inhalt dieses Buches und im letzten Kapitel werden die Fäden aus beider Frauen Leben wieder zusammengeführt und der Kreis schließt sich. Ich habe ganz viel über Marilyn Monroe erfahren, aber auch über Anna Freud. Über beide wusste ich gar nicht viel und habe mich vorher noch nicht mit ihnen auseinandergesetzt und find aber das, was ich gelesen habe, so interessant, daß ich mich bei Gelegenheit noch mehr mit ihnen auseinandersetzen werde. Eine sehr interessante Lektüre – zwar ein Sachbuch, aber sehr gut und bildhaft beschrieben und locker und leicht lesbar!

  6. Markus W.

    Im Spätsommer 1956 kommt es in London zu einem ungewöhnlichen Treffen, um das sich bis heute viele Geheimnisse ranken: Marilyn Monroe , damals der größte Star Hollywoods, sucht die Psychoanalytikerin Anna Freud in deren Haus in Hampstead auf.

    Sieben Tage lang begegnen sich zwei Frauen, die auf völlig unterschiedlichen Bühnen agieren und doch von ähnlichen Fragen getrieben sind: Identität, Begehren, Selbstbild und innerer Zerrissenheit.

    Das Buch ist einfach wunderbar! Der Schreibstil hat sich sehr leicht lesen lassen und ich konnte richtig in das Buch eintauchen! Ich habe einiges über die beiden spannenden Frauen lernen können, über ihre Ansichten über das was sie als Mensch ausgemacht hat.

    Dem Autor ist hier ein sehr feiner und toller Spagat aus Fiktion und echten Fakten gelungen, und man merkt ihm auch an wie wichtig ihm das Buch ist und wie viel Herzblut darin steckt!

    Wer Marilyn (und natürlich auch Anna Freund) einmal näher kennen lernen möchte, der sollte sich dieses Buch hier auf jeden Fall ansehen. Ich empfehle es gerne weiter und wünsche diesem Buch viele Leser, denn es ist wirklich etwas besonderes geworden!

  7. MelB2508

    Hektor Haarkötter wagt ein spannendes Experiment: gestützt von echten Zitaten, Tagebuchaufzeichnungen, dokumentierten Berichten, Memoiren und Büchern beschreibt er, wie sich Anna Freud und Marilyn Monroe im Jahr 1956 1 Woche lang in London getroffen haben zu Therapiezwecken. Es ist dokumentiert, dass Marilyn Monroe sich von Anna Freud hat therapieren lassen, aber wann genau und wie diese Woche verlaufen ist, das steht nicht genau fest.

    Das Buch liest sich streckenweise fast wie ein Roman, was mir sehr gefallen hat. Annas und Normas/Marilyns Leben wird immer abwechselnd skizziert – von Kindheit über Jugend und Erwachsenenalter bis hin bei beiden zum Tod.

    Es gibt erstaunlich viele Parallelen zwischen diesen beiden auf den ersten Blick so unterschiedlichen Frauen – und vermutlich gab es auch eine starke Anziehung zwischen ihnen, die vielleicht, so die These des Autoren, zu dem ungewöhnlich frühen Ende der Therapie geführt haben könnte.

    Auch der Aufbau des Romans ist clever – statt Kapitel gibt es “Filmrollen”, als Hommage an Marilyns Beruf, die in ihrem Umfang und Inhalt immer sehr gut lesbar sind und jeweils bestimmte Themen in den Fokus nehmen.
    Von mir eine eindeutige Leseempfehlung für ein Buch(experiment), das ich so noch nie gelesen habe und das mir wirklich sehr, sehr gut gefallen hat!

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