Erstpräsentation: Katrin Unterreiner – »Liebe & Macht«

Der Wiener Kongress von einer ganz neuen Seite: prägende Persönlichkeiten, Glamour und rauschende Feste, aber auch Spitzel und Intrigen. Im Fokus steht dabei der bislang oftmals ‚übersehene‘ wichtige Einfluss von Frauen quer durch alle Gesellschaftsschichten von Kaiserinnen über adelige „Salonièren“ bis hin zu Dienstmädchen und Kurtisanen.
Historikerin Katrin Unterreiner legt ein ebenso fundiertes wie erzählerisch packendes Werk vor, das den Wiener Kongress (1814/15) aus einer neuen Perspektive beleuchtet und erstmals jene Faktoren ins Zentrum rückt, die Geschichte jenseits offizieller Verhandlungen prägen.
Im Fokus stehen dabei nicht nur die großen politischen Entscheidungen, sondern vor allem die informellen Ebenen der Macht: persönliche Beziehungen, strategische Netzwerke, gesellschaftliche Inszenierungen und emotionale Dynamiken, die den Verlauf des Kongresses maßgeblich beeinflussten.