Himmel, Herrgott, Fatima

Der schönste Pilgerweg Portugals

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Artikelnummer: 9783800078615 Kategorie:
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Beschreibung

Erlebnisse und Geschichten auf dem Weg von Lagos über die Rota Vicentina und Lissabon bis nach Fatima

Verträumte kleine Buchten, grandiose Steilküsten, beschau­liche Fischerdörfer, aber auch endlos weites Land, Schaf­herden und Eukalyptuswälder – wer von der Algarve aus über die Rota Vicentina und den Pilgerpfad am Tejo ent­lang nach Fatima, einen der bekanntesten Marien-Wall­fahrtsorte Europas, wandert, erlebt Portugal von seiner allerschönsten Seite.

Egal, ob man am südwestlichsten Zipfel Europas die »letz­te Bratwurst vor Amerika« verdrückt, im Schlafsaal einen internationalen Mädelsabend crasht oder während eines Mittagsschläfchens unter uralten Korkeichen von der feuchten Schnauze eines Jagdhundes wiederbelebt wird – jeder Tag ist ein Erlebnis.

Herbert Hirschler beschreibt humorvoll und sehr persön­lich einen der schönsten Weitwanderwege der Welt und gibt Einblicke in den Pilgeralltag, zu dem nicht nur Blasen, Knieschmerzen und Sonnenbrand gehören, sondern auch eine Menge irrwitzige Erlebnisse und skurrile Begegnungen.

Drei außergewöhnliche Wege in einem Buch:
• der historische Rota Vicentina
• der Fischerpfad (oder Fisherman’s Trail)
• der Tejo-Weg nach Fatima

Aus dem Buch

»Santiago? No! Fatima! FATIMA!« Der alte Fischer sah mich mit traurigen Augen an. Er konnte nicht verstehen, dass ich unbedingt nach Santiago de Compostela pilgern wollte, anstatt nach Fatima. Es war der 19. April 2016, als mich auf dem Trilho das Areias, dem Küstenweg von Lissabon nach Porto, ein ordentlicher Regenguss in die Markthalle von Praia das Maçãs geschwemmt hatte.

Hier gab es alles zu kaufen, von Gemüse, Obst und Fischen über Blasenpflaster bis zu Marienstatuen, und es hatte sich schon in aller Herrgottsfrühe die einheimische Dorfelite versammelt, um bei ein paar Vinhos Tintos die Probleme der Welt zu besprechen. Sie waren allesamt Fischer, die schon seit Mitternacht am Meer ihre Netze ausgeworfen hatten. Nachdem sie ihren Fang in die Markthalle gebracht hatten, genossen sie ihren frühen Feierabend.

Als sie mich sahen, wurde es auf einmal still im Stall und geschätzte neuneinhalb Augenpaare (einer hatte eine schwarze Augenklappe) blickten mich verwundert an.

Bis ich die Zauberworte »Peregrino de Santiago« sagte. Plötzlich war ich mittendrin, statt nur dabei. Weil man einem tropfnassen Pilger einfach helfen muss, wurde ich kurzfristig in den Ältestenrat aufgenommen und hatte auch schon ein Glas Vinho Tinto in der Hand. Zehn Uhr vormittags, erster Kontakt mit Alkohol. Nach der dritten Runde verstand ich zwar weiterhin nur Bahnhof bei den unzähligen Wortfetzen, die mittlerweile von allen Seiten auf mich einprasselten, doch so viel war mir klar: Meine neuen portugiesischen Freunde waren allesamt enttäuscht, dass ich nicht nach Fatima pilgern wollte. Weil sie gar so verzweifelt schienen und sie mir langsam leidtaten, wollte ich die Lage etwas beruhigen und versprach einfach so ins Blaue hinein, dass ich irgendwann zurückkommen werde, um in den wichtigsten Marienwallfahrtsort Portugals zu pilgern.

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Lesetipp

Details zum Buch

Erscheiungsdatum: 02/2024
Einband: Klappenbroschur
224 Seiten
Abmessungen 14,5cm x 20cm
ISBN: 978-3-8000-7861-5

AUTOR:INNEN

Herbert Hirschler

Herbert Hirschler, geboren 1965, ist als Songtexter für mehr als 700 Titel quer durch alle Genres der Musik verantwortlich. Er ist Romanautor und Verfasser von zwei Wanderbüchern, die mittlerweile zu den Standardwerken über die spanischen und portugiesischen Jakobswege zählen. Mit seinen Vorträgen über seine Pilgerreisen ist er im gesamten deutschsprachigen Raum unterwegs. Er lebt mit seiner Familie in Ternitz im südlichen Niederösterreich.

PRESSESTIMMEN

Die farbprächtigen Fotos wecken schon beim Durchblättern Lust, sich selbst
vielleicht auch auf einen der schönsten Wanderwege der Welt zu begeben.
KURIER | Markus Foschum
Ein wesentliches Element, das „Himmel, Herrgott, Fatima“ von anderen Reiseberichten abhebt, ist der lebendige und humorvolle Schreibstil des Autors. Hirschler gelingt es, den Leser mit seinem Wortwitz und seiner Selbstironie zu fesseln und gleichzeitig tiefere Einblicke in die Pilgererfahrung zu geben. Die Begegnungen mit den Einheimischen sind nicht nur amüsant beschrieben, sondern zeigen auch die Verbindung und das gegenseitige Verständnis, das sich zwischen Menschen unterschiedlichster Herkunft auf solch einer Reise entwickeln kann. Besonders beeindruckend ist die Offenheit, mit der Hirschler über die physischen und emotionalen Herausforderungen berichtet, denen er sich auf seinem Weg stellen musste. Zusammenfassend ist „Himmel, Herrgott, Fatima“ ein außergewöhnlich eindrücklicher und bereichernder Reisebericht, der nicht nur Wanderbegeisterten, sondern auch jenen, die sich für die Kultur und Geschichte Portugals interessieren, wärmstens zu empfehlen ist.
MEDIEN NERD | Daniel Pietrzik

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Pressetext zur redaktionellen Verwendung

Er hat es wieder getan! Herbert Hirschler am schönsten Wanderweg Portugals

Himmel, Herrgott, Fatima – Unterwegs mit übervollem Herzen und einem Dauerlächeln auf der Seele

„Eine Pilgerschaft ist ein Geschenk, für Körper und Seele gleichermaßen. Obwohl es etwas abgedroschen wirkt – es ist eine Reise in sein Innerstes. Man muss sich mit sich selbst beschäftigen, hat nichts anderes zu tun, als zu wandern und sich auf das einzulassen, was einem der Weg zeigt. Ohne die Hetzerei des Lebens, ohne Hast und Eile, ohne überfüllten Terminkalender, aber mit übervollem Herzen und einem Dauerlächeln auf der Seele.“ 
Herbert Hirschler

Eindrucksvolle Felsformationen, einsame Buchten, Schaf-, Kuh-, und Ziegenherden, Kieferwälder, idyllische Fischerdörfchen und Häfen, aber auch atemberaubende Sandstrände und wunderschöne Steilküsten. Wer Portugal von seiner schönsten Seite entdecken will, kommt hier auf seine Kosten.

Herbert Hirschler erzählt amüsant, aber auch sehr privat von seiner vielfältigen Reise durch unberührte Natur, von der Algarve aus über die Rota Vincentina und dem Pilgerpfad am Tejo entlang, vorbei an Lissabon bis er in Fatima (einem der bekanntesten Marienwallfahrtsorte Europas) sein Ende findet.

Neben seinem Alltag als Pilger und den damit einhergehenden Herausforderungen, gibt er außerdem Einblicke in die sonderbarsten und witzigsten Situationen und Begegnungen. Von einem immer wiederkehrenden „Elefantenknie“ und Blasen, über einen unerwarteten „Mädelsabend“ im Schlafsaal, einer Flugshow à la Hirschi, einer komplett entblößten Wiener Künstlerin, seiner persönlichen Formel-1-Legende Fatima oder der „letzten Bratwurst vor Amerika“.

Jeder seiner 17 Wandertage und der knapp 450 zurückgelegten Kilometer ist ein unglaublich spannendes Erlebnis. Die vielen farbprächtigen Fotos wecken schon beim Durchblättern die Lust, sich selbst vielleicht auch auf einen der schönsten Wanderwege der Welt zu begeben.

Talking Points für Ihr Publikum:

  • Historische Bedeutung: Der Pilgerweg von der Algarve nach Fatima hat eine lange Geschichte und ist eine Pilgerschaft zu einem der berühmtesten katholischen Wallfahrtsorte.
  • Naturschönheiten: Während des Pilgerwegs erlebt man die atemberaubende Schönheit der Algarve-Region. Von malerischen Küstenlandschaften bis hin zu idyllischen Dörfern bietet die Route eine Vielzahl von beeindruckenden Naturschönheiten.
  • Spirituelle Erfahrung: Der Weg bietet die Möglichkeit, eine spirituelle Reise zu unternehmen und die Verbindung zum Glauben zu vertiefen und innere Ruhe zu finden. 
  • Kulturelle Begegnungen: Lokale Kultur und Traditionen kennenlernen und genießen.
  • Pilgern: Eine ökumenische, interreligiöse Art der Fortbewegung, ein Phänomen, das offen und in allen Kulturen zu finden ist

  • Herausforderung und Belohnung: Der Weg von der Algarve nach Fatima ist auch eine Herausforderung.
    Er erfordert einiges an Ausdauer, körperlicher Stärke und mentaler Entschlossenheit. Die Belohnungen sind groß: Erreichen eines spirituellen Ziels und ein Gefühl der persönlichen Erfüllung.
  • Pilgern: Beten mit den Füßen

  • Pilgern als Reset von Körper und Geist und beste Burn-Out-Prophylaxe

  • Praktische und unterhaltsame Hilfestellungen für das Pilgern (Wie ist das Stinkmaximum von Socken, Was ist ein Elefantenknie u.v.m.)

  • Weltpilgertag am 25. Juli 

  • Ein Trend er bleibt: „Pilger gehen gern auf alten Spuren, die aber heute oft neue Botschaften brauchen. Pilgern könne so als Sinnbild unseres Lebens verstanden werden und werde dementsprechend auch nicht an Anziehungskraft verlieren“ Pilger- Experte Anton Wintersteller

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